VKZ: Gegen Eibach reicht es fast zum ersten Sieg

Von: Michael Nachreiner, Vaihinger Kreiszeitung, Erstellt: 8. Mai 2017

Vaihingen verliert nur knapp mit 2:3 – Anschließend 0:3 gegen Calw

Eibach/Vaihingen (nac). Ganz knapp an der ersten Überraschung der Saison sind die Faustballerinnen des TV Vaihingen zum Rundenauftakt im Feld der 1. Bundesliga Süd vorbeigeschrammt. Die Vaihingerinnen mussten sich in Nürnberg den Gastgeberinnen des TV Eibach nur knapp mit 2:3 (8:11, 13:11, 11:7, 7:11 und 5:11) geschlagen geben. Anschließend verloren sie allerdings gegen den TSV Calw mit 0:3 (2:11, 8:11 und 3:11). „Hätten wir aber auch gegen die Calwerinnen von Anfang so präsentiert wie im zweiten Durchgang, dann wäre auch gegen sie ein Satzgewinn drin gewesen“, berichtet Vaihingerns Maximiliane Frölich.

 

Dennoch zieht die TVV-Abwehrspielerin, die in Nürnberg auch vorne rechts zum Einsatz kam, als die Vaihingerinnen personell umstellten und Corinne Meyer auf die Mitteposition beorderten, eine positive Bilanz. „Dass es sehr nass war, kam uns entgegen. Durch die Feuchtigkeit hat unsere Angreiferin Eva Grözinger viele direkte Punkte aus der Angabe erzielt“, erklärt Frölich. Schon der erste Satz bei der 2:3-Niederlage gegen die Gastgeberinnen war umkämpft. „Auch den hätten wir schon gewinnen können. Doch da waren noch nicht alle wirklich im Spiel“, erzählt Frölich. Doch anschließend holten sich die Vaihingerinnen die Durchgänge zwei und drei. „Was uns dann aus dem Konzept gebracht hat, war, dass die Eibacherinnen von dem Nass- auf den Trockenball gewechselt haben. Der hat sich sofort vollgesogen und war dann sehr schwer“, erklärt die TVV-Abwehrspielerin. Schnell lagen die Vaihingerinnen im dritten Satz mit 3:6 zurück. Sie kamen zwar noch einmal auf 7:7 heran. Doch dann fingen sie sich einen Punkt und machten anschließend zwei Angabenfehler. Damit war der Durchgang entschieden. Frölich: „Die Eibacherinnen sind dann allerdings auch immer sicherer geworden.“

 

Gegen Calw kamen die Vaihingerinnen beim 0:3 direkt im Anschluss im ersten Satz überhaupt nicht ins Spiel. „Ich glaube, wir hatten die Partie im Kopf schon vor dem ersten Ballwechsel als Niederlage abgehakt. Außerdem haben wir den Start verschlafen. Und dann unterliefen uns auch viele Eigenfehler“, erzählt Frölich. Es wäre aber mehr drin gewesen. „Die Calwerinnen waren keineswegs so stark, wie sie hätten auftreten können“, sagt die TVV-Abwehrspielerin. Man habe jedoch gemerkt, dass sie jederzeit noch eine Schippe drauflegen könnten. Das erlebten die Vaihingerinnen im dritten Durchgang. Nachdem sie die Calwerinnen im zweiten Abschnitt nahe an einem Satzverlust gehabt hatten, machten die Nordschwarzwälderinnen im dritten Durchgang kurzen Prozess. „Da waren sie deutlich überlegen. Uns fehlt allerdings auch der Glaube, dass wir ein Spiel gegen Calw noch einmal drehen können, wenn wir zwei, drei Bälle hintenlagen“, berichtet Frölich. Gegen Calw war es aber auch schon deutlich abgetrocknet, so dass sie größere Probleme bekamen, aus der Angabe direkt zu punkten. Frölich: „Auf der anderen Seite der Leine stand aber halt auch Calw.“

 

Die Vaihingerinnen nahmen aber auch einiges für die Arbeit in den Trainingseinheiten unter der Woche mit. „Was uns nicht passieren darf, ist, dass wir Fehler bei leichten Bällen machen. Die müssen wir sicher aufbauen. Vor allem im Zuspiel hatten wir einige Probleme. Da müssen wir sicherer werden, damit es auch für unsere Angreiferin Eva Grözinger einfacher wird“, berichtet Frölich. „Und ganz wichtig ist auch, dass wir immer die Stimmung auf dem Spielfeld hochhalten. Das ist ein Schlüsselpunkt.“

 

TV Vaihingen: Grözinger, Meyer, Kühner, Späth, Frölich.

 


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