Interview mit Hendrik Schlegel

„Erfahrung sammeln und nicht Letzter werden.“, mit dieser Zielsetzung hat das Team der Berliner Turnerschaft ganz großes Potential zum Publikumsliebling zu avancieren. Drei Spieler des Jahrgangs 1999 und zwei Spieler des Jahrgangs 2003, die am vergangenen Wochenende noch mit der männlichen U14 Deutscher Vizemeister wurden. So präsentiert sich die BT in unserem Programmheft. Bekannt ist der Großverein aus der Bundeshauptstadt in Faustballkreisen durch regelmäßige Teilnahmen auf Deutschen Jugendmeisterschaften, noch mehr aber vielleicht durch die Ausrichtung des weltgrößten Faustballturniers des Wedding-Cups zu dem Mitte April jährlich ca. 250 Mannschaften nach Berlin reisen. Wir haben BT-Zuspieler Hendrik Schlegel ein paar Fragen zur U18-DM gestellt.

 

Hendrik Schlegel


TV Vaihingen: Mit euren zwei U14-Spielern in der Startaufstellung habt ihr sicher eine besondere Situation, dennoch seid ihr aber Ostdeutscher Meister geworden. Ist eure Zielvorgabe nicht Letzter werden zu wollen, tiefgestapelt oder wärt ihr mit einem neunten Platz tatsächlich zufrieden?
Hendrik Schlegel: Für uns gilt dieses “Motto” immer bei einer Deutschen Meisterschaft. Im letzten Jahr in Calw sind wir 10. geworden. Damals noch mit einer deutlich älteren und erfahreneren  Mannschaft. Häufig ist der Ausrichter ja auch ein etwas leichterer Gegner. Aber auch das gilt ja wohl in diesem Jahr nicht :-). Erst einmal spielen, dann schauen wir mal was dabei raus kommt.


TV Vaihingen: Ich habe mal gehört, dass zugezogene Schwaben den Berlinern hin und wieder etwas auf die Nerven gehen. Hast Du auch schonmal einen Schwaben erlebt, der beim Bäcker ein „Weckle“ bestellt hat und habt ihr euch etwas überlegt, wie ihr die Sympathie der schwäbischen Zuschauer auf eure Seite ziehen könnt?
Hendrik Schlegel: Berlin ist groß und Berlinern geht grundsätzlich immer etwas auf die Nerven. Das “Schwabenproblem” besteht hauptsächlich im hippen Prenzlauer Berg. Der Schwabenhochburg in Berlin. Ich wohne selber in Brandenburg. Dorthin verirrt sich kein Schwabe. Ich denke wir sind eine faire und sympathische Truppe und wir sehen auch gut aus. Da wird der Funke schon überspringen :-). Aber dazu gehören ja auch immer zwei Seiten.


TV Vaihingen: Drei Wochen nach der DM in Vaihingen habt ihr in Berlin den Wedding-Cup. Seid ihr Jugendspieler in die Organisation und Durchführung dieses Mega-Events involviert oder könnt ihr dort ganz locker mitspielen?
Hendrik Schlegel: Die Faustballabteilung besteht aus ca. 30 aktiven Spieler und Spielerinnen. Ist wie in einer großen Familie. Wenn da nicht alle anpacken geht da gar nichts, schon erst recht kein Turnier mit 250 Mannschaften. Von Donnerstag bis Sonntag arbeiten alle auf Hochtouren.


 


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