[VKZ] Riesen-Dankeschön an Ersatzspieler

TVV-Trainer Markus Knodel gönnt den Nachwuchsspielern aus der zweiten Mannschaft beim 5:2 gegen Schweinfurt-Oberndorf viel Einsatzzeit. Durch den letztlich souveränen Sieg verteidigt TV Vaihingen den zweiten Platz in der Südstaffel vor dem TV Käfertal.

 

Faustball. Den zweiten Platz in der 1. Bundesliga Süd verteidigt und dazu noch ein Riesen-Dankeschön an die Spieler der zweiten Mannschaft verteilt: Für die Faustballer des TV Vaihingen hätte der letzte Hauptrundenspieltag nicht besser laufen können.

 

Zum einen haben die Vaihinger durch ihren 5:2 (11:8, 11:8, 11:3, 7:11, 11:6, 9:11 und 11:1) gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf ihren knappen Vorsprung in der Tabelle auf den TV Käfertal verteidigt. Selbst wenn die Mannschaft aus Mannheim gegen den TV Unterhaugstett ein 5:0 eingefahren hätte, hätte sie die Enzstädter nicht mehr vom zweiten Platz in der Südstaffel verdrängen können. Das war aber letztlich gar nicht nötig. Denn direkt nach dem letzten Ballwechsel in der Sporthalle am Alten Postweg wurde bekannt, dass die Unterhaugstetter in Käfertal bereits mit 4:2 führten und am Ende sogar mit 5:3 gewannen.

 

Zum anderen hat TVV-Trainer Markus Knodel den Nachwuchsspielern Michael und Andreas Knodel, Jakob Mahn sowie Tobias Maurer, die normalerweise nur in der zweiten Mannschaft in der 2. Bundesliga Süd zum Einsatz kommen, viel Spielzeit gegeben. „Die Spieler der ersten und der zweiten Mannschaft gehören zu einer Trainingsgruppe. Jeder profitiert vom anderen“, berichtet Markus Knodel. „Außerdem waren die Spieler aus der Reserve immer als Ersatz dabei, wenn ich sie gebraucht habe, auch wenn sie dann nicht gespielt haben.“ Deshalb war es ihm ein Anliegen, durch Einsatzzeit Danke zu sagen. „Und alle zehn haben auch richtig gut gespielt“, freut sich der Übungsleiter.

 

Am liebsten hätte Markus Knodel den Nachwuchsspielerin sogar noch öfter spielen lassen. „In jedem Spiel ging es aber letztlich um etwas für uns“, berichtet der TVV-Trainer. Auch in der Partie gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf schickte Markus Knodel seine Start-Fünf mit Johannes, Jaro und Jacob Jungclaussen sowie Jakob Kilpper und Max Winkler wieder aufs Feld, nachdem die Oberndorfer im Durchgang zuvor durch ein 11:9 auf 2:4 verkürzt hatten. „Es hat mir für die Ersatzspieler Leid getan. Aber ich habe ein Stück weit wieder auf Sicherheit gesetzt, nicht dass die Begegnung am Ende noch richtig eng wird“, erklärt Markus Knodel. „Denn ich persönlich wollte Platz zwei in der Südstaffel unbedingt verteidigen.“

 

Die Oberndorfer hatten bis auf den dritten Satz den Vaihingern bis dahin einen Kampf geboten. Maximilian Lutz hat auf der Vorne-rechts-Position fast jeden Ball abgewehrt. Und Hauptangfreifer Nico Bitsch, der den mit angereisten Oliver Bauer vertrat, der noch Probleme mit seiner Sprunggelenksverletzung hat, hat die Enzstädter immer wieder vor Probleme gestellt. „Nico kommt aus dem Volleyball. Das sieht man an seiner Schlagtechnik – und macht es für die Abwehr ekelig“, erklärt Markus Knodel. „Außerdem sind die Oberndorfer eine gute Mannschaft. Sie haben einige Nationalspieler, Juniorennationalspieler oder Jugendnationalspieler in ihren Reihen.“

 

Als Südzweiter gehen die Vaihinger nun auf jeden Fall bei der DM-Endrunde am 12. und 13. März in Hagen dem Südmeister TSV Pfungstadt in der Vorrunde aus dem Weg. „Die Chance, ins Halbfinale zu kommen, ist damit größer geworden. Wir haben nun in der Vorrunde zwei Chancen, mindestens ein Spiel zu gewinnen“, berichtet Markus Knodel, fügt aber hinzu: „Die Trauben bei der DM-Endrunde hängen allerdings immer noch richtig hoch, auch wenn wir es geschafft haben, dass einer der Favoriten bereits nach der Vorrunde seine Koffer packen muss. Denn in der anderen Gruppe treffen der Deutsche Serienmeister Pfungstadt auf den DM-Zweiten in der Halle TV Käfertal und den deutschen Vizemeister im Feld TSV Hagen.“ Die Vaihinger haben es in ihrer Gruppe mit dem VfK Berlin und mit dem TV Brettorf zu tun.


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