[VKZ] Ist beim TVV der Knoten geplatzt?

Vaihinger Faustballer haben nach erstem Sieg seit Monaten die Chance, in Bad Liebenzell nachzulegen – Hallenverhältnisse schwierig

Von Ralph Küppers | Erstellt: 22. November 2019
 
 

Die Faustballer des TV Vaihingen hoffen darauf, dass mit dem Heimsieg gegen den Lokalrivalen TV Stammheim endlich der Knoten geplatzt ist. Jetzt gilt es, am Samstagabend beim TV Unterhaugstett möglichst nachzulegen.

 

Vaihingen. „Nach dem Sieg war natürlich eine sehr gelöste Stimmung in der Kabine“, berichtet TVV-Trainer Markus Knodel. „Es ist ein gutes Gefühl, nach mehr als einem halben Jahr mal nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Und das dann auch noch gegen den Nachbarverein aus Stammheim.“ Doch wie viel die zwei Punkte aus dem Sieg für den Klassenerhalt in der 1. Faustball-Bundesliga Süd wert sind, muss sich in den nächsten Spielen gegen die Mannschaften zeigen, die nicht gerade zu den Topteams der Liga zählen. Beim TV Unterhaugstett wäre es wichtig, zumindest Sätze mitzunehmen. „Wir müssen immer daran glauben und es versuchen“, fordert Markus Knodel. „Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf dem TV Hohenklingen und dem TV Stammheim.“ Diese beiden stehen aktuell noch hinter Vaihingen im Tabellenkeller. „Aber auch gegen die anderen Mannschaften sollten wir zumindest Sätze gewinnen. Denn am Ende kann jeder Satz wichtig sein und über den Klassenerhalt entscheiden.“ Umso mehr freut sich der TVV-Trainer, dass gegen Stammheim der glatte 5:0-Sieg gelang.

 

Beim Spiel in Bad Liebenzell, der Heimspielstätte des TV Unterhaugstett, haben die Vaihinger gleich mit ungewohnten Verhältnissen zu kämpfen. „Die Halle hat keine Wandseite“, berichtet Markus Knodel. „Das macht es für uns schwieriger, zu punkten. In allen Richtungen gibt es einige Meter Platz ums Spielfeld.“ Und nicht nur die Halle kommt den Vaihinger Faustballern nicht gerade entgegen. „Unterhaugstett hat ältere, in der Bundesliga erfahrene Spieler“, weiß der TVV-Trainer. „Gerade die Angreifer spielen einen sehr routinierten Part. Michael Ochner war bei den Junioren Nationalspieler.“ Und Robin Gensheimer ist noch erfahrener. Doch die Gastgeber der Partie, die am Samstag um 19 Uhr beginnt, sind nicht nur vorne an der Leine stark. Markus Knodel: „Die Abwehr mit ihrer jahrelangen Bundesliga-Erfahrung macht es schwer, gegen sie zu punkten.“ Dass es trotzdem klappen kann, hofft nicht nur der Trainer des TV Vaihingen. „Die Jungs sind motiviert“, sagt er. „Und ich hoffe, dass wir das dann auch in der Halle sehen.“

 

Problematisch sei lediglich, dass am Samstag erste und zweite Mannschaft der Vaihinger Faustballabteilung zeitgleich spielen. Weil es mehrere Ausfälle gab, ist die ohnehin schon enge Personaldecke für die Hallensaison noch enger geworden. „Wir werden aber mit sechs Spielern nach Bad Liebenzell fahren“, verspricht Markus Knodel. Den TV Vaihingen vertreten am Samstag Jaro Jungclaussen, Jacob Jungclaussen, Jakob Kilpper, Nils Hantke, Max Winkler und Michael Knodel.


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