[VKZ] DM-Gold in U 14 gibt Schub für U-16-Team

TVV spielt in Berlin um Medaille bei nationalen Titelkämpfen

Von Michael Nachreiner, Vaihinger Kreiszeitung, Erstellt: 28. September 2019

 

Berlin/Vaihingen. Dass die U-14-Faustballerinnen des TV Vaihingen vor 14 Tagen DM-Gold gewonnen haben, hat eine gewisse Dynamik angeschoben. „Die U-14-Spielerinnen haben viel Selbstvertrauen getankt. Außerdem hat es den Biss im Training erhöht. Denn die U-16-Spielerinnen wollen nun bei der DM ihrer Altersklasse an diesem Wochenende in Berlin nachziehen. „Eine Medaille ist zwar nicht utopisch. Aber es wird richtig schwer“, dämpft TVV-Betreuer Carsten Reitschuster allzu große Erwartungen. „Wir haben uns als Ziel gesetzt, unter die besten sechs Mannschaften zu kommen.“

 

Denn da das Teilnehmerfeld nicht über die Regionalverbände ausgedünnt ist, trifft man in dem 24er-Feld auch Mannschaften an, gegen die man noch nie vorher gespielt hat oder die zumindest auf der gleichen Meisterschaft wie man selbst gespielt haben. „Außerdem wissen wir nicht, welche Spielerinnen genau im Norden noch in der U 16 auflaufen dürfen“, berichtet Reitschuster. Er geht aber davon aus, dass der Ahlhorner SV mit den Angreiferinnen Mieke Kienast, im Sommer erst mit Deutschland U-18-Europameisterin geworden, und Jordan Nadermann auf jeden Fall ein ganz großes Wort bei der Vergabe der Goldmedaille mitreden wird. Außerdem schätzt er den TV Brettorf und den TSV Pfungstadt ebenfalls recht stark ein.

 

Brisant ist, dass die Vaihingerinnen auf Brettorf und Pfungstadt direkt in der Gruppe treffen. Außerdem haben es Lisa Burger, Lena Schiller, Lea Schmidt, Klara Kilpper und Leoni Modenese sowie Lisa Knodel, Eva Winkler und Ricarda Stübbe – die letzten drei sind frisch gebackene Deutsche U-14-Meisterinnen – noch mit dem TSV Gnutz, dem TV Herrnwahlthann und dem ESV Dresden zu tun. „Eigentlich sollten Brettorf, Pfungstadt und wir die ersten drei Plätze, die zum Weiterkommen berechtigen, unter uns ausmachen“, erklärt Reitschuster. „Aber am besten werden wir Erster. Zum einen spielen wir dann gegen vermeintlich leichtere Gegner im weiteren Turnierverlauf.“ Zum anderen ersparen sich die Vaihingerinnen das Qualifikationsspiel für das Viertelfinale. Und eine Partie weniger in den Knochen kann bei dem Marathon an Begegnungen – allein in der Vorrunde stehen fünf Partien auf dem Programm – einiges ausmachen. „Zumal wir ein Team sind, das gerne den Ball im Spiel hält“, sagt der TVV-Betreuer. Die Ballwechsel seien also automatisch etwas länger und damit auch etwas anstrengender.

 


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