VKZ: Beide Angreifer des TVV plagen Schmerzen vor dem Derby

TV Hohenklingen gibt nach Aufstieg in 1. Faustball-Bundesliga erstmals Visitenkarte in Vaihingen ab

Von Ralph Küppers, Vaihinger Kreiszeitung, Erstellt: 1. Dezember 2017

„Unsere fünf defensiven Spieler können wir alle problemlos einsetzen“, sagt Spielertrainer Marco Lochmahr vor dem Heimspiel des TV Vaihingen gegen den TV Hohenklingen. „Aber unsere beiden Angreifer haben Schmerzen.“ Die Vaihinger Faustballer empfangen den TVH am Sonntag zum Derby der 1. Bundesliga Süd. Spielbeginn ist um 16 Uhr in der Halle am Alten Postweg.

 

Vaihingen. Dass der TV Hohenklingen als Aufsteiger ins Oberhaus des deutschen Faustballs gegen die gestandene Vaihinger Mannschaft nur Außenseiterchancen hätte, ist ein Trugschluss, warnt Marco Lochmahr. „Wir haben gegen uns eine Mannschaft, in der lauter Spieler sind, die schon bei deutschen Meisterschaften gespielt haben und etliche Jahre Erfahrung in der Bundesliga haben. Jetzt haben sie sich in Hohenklingen versammelt, um nochmal etwas zu reißen.“ Und nur, weil viele von ihnen in den vergangenen zwei Jahren „von der Bildfläche verschwunden sind“, sagt Lochmahr, „spielen wir mit der Mannschaft sicher auf Augenhöhe.“ Darum schätzt er die Chancen auf einen Heimsieg für den TVV nur auf 50:50 und sagt: „Die ganzen Einzelspieler kennen wir, nur als Mannschaft können wir sie noch nicht einschätzen.“ Namentlich Michael Krauß, der mit dem Vaihinger Team den Europapokal gewonnen hat, aber auch Alexander Thau mit seinen Jahren in Bretten und Öschelbronn, Mittelmann Marco Kühner und Angreifer Markus Schweigert seien alles keine Unbekannten. „Natürlich hat auch Hohenklingen immer mal einen Spieler in der Aufstellung, der vielleicht noch nicht viel Erfahrung in der Bundesliga hat“, sagt Lochmahr. „Aber nachdem jetzt fast die halbe Saison gespielt ist, spielt das nicht mehr die große Rolle wie vielleicht am ersten oder zweiten Spieltag.“

 

Bei den Gastgebern plagt sich Marc Krüger immer noch mit der Entzündung im Sprunggelenk, nachdem er sich im Spiel gegen den TV Stammheim nicht wie erhofft schonen konnte. „In dieser Woche war er gar nicht im Trainingsbetrieb“, sagt Lochmahr. „Wir müssen schauen, ob er am Sonntag spielen kann.“ Auch bei Kolja Meyer zwickt es gewaltig. „Er hat jetzt keine Probleme mehr im Nackenbereich, sondern eine Zerrung auf der Seite zwischen Schulter und Bauch“, beschreibt der Spielertrainer. „Das hindert ihn am Schlag. Die Voraussetzungen sind nicht ideal.“


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