VKZ: Zum Abschluss ein Doppelsieg für den TVV

Faustballerinnen schlagen Gastgeber TV Segnitz und dann auch den TV Bretten – Tabellenplatz sechs in der 1. Bundesliga Süd

Von Ralph Küppers, Vaihinger Kreiszeitung, Erstellt: 31. Juli 2017

 

Ganz glücklich mit der Spielweise der Vaihinger Faustballerinnen ist Marie-Therese Rothmaier nicht. Übers Ergebnis kann aber auch die Trainerin nicht klagen. Zwei Siege zum Saisonfinale der 1. Bundesliga Süd, klarer Klassenerhalt für den TVV – jetzt ist erst einmal Durchschnaufen angesagt.

 

Segnitz/Vaihingen. „Es gab Strecken und Phasen, da waren sie richtig gut und haben konzentriert gespielt“, sagt Rothmaier nach dem letzten Spieltag der Feldsaison in der 1. Faustball-Bundesliga Süd. „Aber man kann nicht sagen, dass ein einzelner Satz gut oder schlecht gewesen wäre.“ Denn immer wieder gab es auch die Phasen, in denen beim TVV gar nicht viel zusammenlief. Rothmaier: „Es war halt recht warm und windig. Aber komischerweise ist uns gegen Segnitz die Seite mit dem Gegenwind recht gut gelegen.“ Im ersten Spiel trafen die Vaihingerinnen auf Gastgeber TV Segnitz. Bei einem Sieg gegen den TVV und gleichzeitig einem Ausrutscher des TV Eibach hätte es für Segnitz zur DM-Endrunde gereicht. Doch die Vaihinger Faustballerinnen, die just zum Saisonfinale so stark besetzt waren wie die ganze Feldrunde nicht, gaben die Punkte nicht her. Mit dem 11:9-Erfolg im ersten Satz war der Klassenerhalt endgültig in trockenen Tüchern. „Am Druck kann es also nicht gelegen haben, dass es danach so wechselhaft weitergegangen ist“, analysiert Rothmaier. Den zweiten Durchgang verlor der TVV mit 6:11. Doch 11:9 und 13:11 in den folgenden Sätzen bedeuteten den Sieg im ersten Spiel des Tages.

 

Dann trafen die Vaihingerinnen auf den TV Bretten, der zwar nur eine Minimalchance auf den Klassenerhalt gehabt hatte, aber motiviert in den Spieltag ging. Auch da lieferten die TVV-Spielerinnen keine konstante Leistung ab. Doch am Ende gewannen sie auch dieses Spiel, wenn auch mit 7:11, 11:6, 4:11, 11:7 und 11:6 relativ knapp. „Vaihingen war in beiden Spielen besser und hat verdient gewonnen“, fasst Rothmaier zusammen. „Ich glaube, jetzt wird die Saison erst einmal verarbeitet.“ Der Ausfall von immer weiteren Leistungsträgerinnen zu Rundenbeginn hat geschlaucht. Doch das Ende war erfolgreich.

 

TV Vaihingen: Eva Grözinger, Julia Igel, Corinne Meyer, Laura Schinko, Natalie Lochmahr, Christina Koch, Maximiliane Frölich.


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