Interview mit Max Winkler

Heimvorteil oder erhöhter Druck? Bevor morgen endlich die DM beginnt haben wir unser letztes Interview mit TVV-Zuspieler Max Winkler geführt.
 

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TV Vaihingen: Max, ihr spielt alle das erste Mal eine Deutsche Meisterschaft zuhause. Sind da die Abläufe, das Gefühl oder die Vorfreude anders als bei den bisherigen Auswärts-DMs?
 
Max Winkler: Es hat zwar noch keiner aus der Mannschaft ausgesprochen, doch man hat gemerkt, vor allem im Training, dass die Vorfreude und das Entgegenfiebern größer wurde, je näher die DM gerückt ist. Klar verspürt man einen gewissen Druck, in jedem Spiel sein Bestes spielen zu müssen und zu wollen. Doch ich bin der Meinung, dass dieser Druck nicht von Nachteil sein wird. Denn jeder wird durch diese Motivation noch einen entscheidenden Tick wacher sein, was letzte Nachlässigkeiten im Spiel ausmerzen wird.


TV Vaihingen: Sicher seid ihr auch organisatorisch mit eingebunden. Welche Aufgaben habt ihr übernommen und wie ließ sich das mit der sportlichen Vorbereitung vereinbaren?
 
Max Winkler: Weitgehend waren wir Spieler vom Organisatorischen befreit. Unsere Aufgabe war es lediglich, Plakate und Flyer in den  Geschäften Vaihingens zu verteilen und uns um Anzeigen für das Programmheft zu kümmern. Diejenigen Spieler, die selbst als Jugendtrainer aktiv sind, hatten einige kleinere Aufträge, wie zum Beispiel U10- und U12-Spieler für einen Einsatz als Einlaufkinder zu gewinnen. Ich selbst habe noch einen kleinen Part bei der Organisation der Siegerehrung übernommen. Ich war dadurch nicht in meiner sportlichen Vorbereitung eingeschränkt und ich glaube, das trifft auch auf alle anderen Spieler zu.


TV Vaihingen: An größere Zuschauerzahlen bei Heimspielen sind einige von euch bereits aus der Bundesliga gewöhnt. Am Wochenende hoffen wir aber auf noch erheblich vollere Ränge als bei den Bundesligaspieltagen, am Sonntag sogar auf eine ausverkaufte Halle. Wird euch das pushen oder kann sich das eventuell auch negativ auswirken?
 
Max Winkler: Ich denke, dass das von Person zu Person unterschiedlich ist. Der eine fühlt sich vor einem großen Publikum wohl und nimmt den Schwung der Zuschauer mit. Der andere verspürt das Ganze vielleicht eher als eine Drucksituation und gerät in Rage. Außerdem ist das auch Gewöhnungssache, vor vollen Rängen zu spielen. Gut kann ich mir auch vorstellen, dass sich der Grad der Aufregung, vor so vielen Zuschauern zu spielen, von Spiel zu Spiel vermindert.


 


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