VKZ: TVV-Faustballer sind auf viel Gegenwehr eingestellt

 

Von Michael Nachreiner, Vaihinger Kreiszeitung, Erstellt: 10. Februar 2017

Vaihingen trifft auswärts auf Käfertal, das noch um den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga Süd kämpft

 

Mit nur zwei Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz geht es für den TV Käfertal gegen den TV Vaihingen fast schon ums Überleben in der 1. Faustball-Bundesliga Süd. „Die Käfertaler spielen noch beim direkten Konkurrenten Stammheim. Sie werden gegen uns alles dafür geben, dass es nicht zu einem entscheidenden Duell um den Klassenerhalt kommen wird“, sagt Marco Lochmahr.

 

Käfertal/Vaihingen. Auf einen richtig harten Kampf hat sich Marco Lochmahr eingestellt. Wenn der TV Käfertal an diesem Sonntag (14 Uhr) den TV Vaihingen in der 1. Faustball-Bundesliga Süd empfängt, „werden die Käfertaler richtig Gas geben“, ist sich der TVV-Spielertrainer sicher. „Denn ein entscheidendes Spiel um den Klassenerhalt – die Käfertaler spielen am letzten Spieltag noch beim direkten Konkurrenten TV Stammheim – ist auch immer eine Nervensache. Und das wollen sie bestimmt verhindern.“

 

Das macht die Sache aber für die Vaihinger etwas einfacher, zumal sie schon aus dem Hinspiel gewarnt sind, das sie nur mit Mühe mit 5:3 gewonnen haben. „Wir wissen, dass die Käfertaler stark sind. Und wir wissen, dass sie dagegenhalten werden. Das hat man schon bei unserem Gastspiel bei den Stammheimern am letzten Samstag gesehen. Die waren topmotiviert und haben selbst um den letzten Ball gekämpft, obwohl ihr Rückstand zu diesem Zeitpunkt schon recht hoch war. Außerdem sind die Käfertaler sehr heimstark“, berichtet Übungsleiter Lochmahr.

 

Und die Käfertaler haben ein Pfund in ihren Reihen. Nationalspieler Nick Trinemeier ist zu dieser Hallensaison vom Deutschen Serienmeister TSV Pfungstadt nach Mannheim gewechselt. „Mit Nick haben die Käfertaler einen sehr variablen Angreifer hinzubekommen, der die Bälle mit Wucht nach hinten schlagen kann, aber sie auch hauptsächlich vor unseren Linken hinzwirbeln kann. Wenn er einen guten Tag erwischt, kann er nahezu jeden Ball schlagen“, erklärt Lochmahr. „Das macht es schwierig, sich auf die Käfertaler einzustellen.“

 

Eine Schwachstelle hat der TVV-Trainer aber auch schon ausgemacht. „Es kann sein, dass die Angabe bei den Käfertalern nicht so gut läuft“, berichtet Lochmahr. „Wenn Nick sie schlägt, haben wir sie in der Regel im Griff. Die Alternative wäre, dass sein Bruder Cedric die Angaben schlägt. Er bringt sie mit noch mehr Druck, aber nicht so präzise. Wir müssen die Bälle also sauber abwehren und dann über den Rückschlag punkten.“ Da seien vor allem die beiden Abwehrspieler links und rechts anfällig. Lochmahr: „Sie haben noch nicht so viel Erfahrung.“

 

Schwierig wird es allerdings für die Vaihinger, weil sie möglichst hoch gewinnen müssen, um im Fernduell mit dem TV Schweinfurt-Oberndorf um den zweiten Platz Sätze gutzumachen.

 


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