VKZ: Gabor-Halle spricht für Gastgeber Rosenheim


Von Michael Nachreiner, Vaihinger Kreiszeitung, Erstellt: 13. Januar 2017

 

TVV-Faustballer mögen es nicht, wenn neben Spielfeld noch viel Auslauf ist wie beim MTV

 

Im Hinspiel haben die Faustballer des TV Vaihingen den MTV Rosenheim mit 5:2 abgeschossen – auch weil MTV-Hauptangreifer Steve Schmutzler einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte. An diesem Samstag (16 Uhr) geht es für den TVV nun nach Oberbayern.

 

Rosenheim/Vaihingen. In Rosenheim spricht vieles für die Gastgeber, weiß auch Marco Lochmahr. „Wir wissen den Erfolg des Hinspiels genau einzuordnen. Bei Steve Schmutzler kann es mal so einen Tag geben. Das ist aber nicht die Regel. Außerdem hatten die Rosenheimer einen miserablen Saisonstart. In der Zwischenzeit haben sie sich berappelt. Ich kann mich nicht erinnern, wann sie das letzte Mal eine unnötige Niederlage kassiert haben“, erklärt der TVV-Spielertrainer. „Und in der eigenen Gabor-Halle sind sie bärenstark. Das hat auch schon der TV Schweinfurt-Oberndorf erfahren müssen. Da gibt es viel Auslauf. Deshalb haben wir die schlechteren Karten.“

 

Dazu kommt, dass die Vaihinger über Weihnachten nicht durchtrainieren konnten, wie ursprünglich geplant. „Wir hatten doch keine Möglichkeit, in die Halle zu kommen“, berichtet Lochmahr. Dementsprechend durchwachsen fällt das Fazit zu einem Vorbereitungsturnier an Heilig-Drei-Könige in Bretten aus. „Das war zwar unter anderem mit Pfungstadt, mit Schweinfurt-Oberndorf, Käfertal, Wünschmichelbach und Hohenklingen ein gut besetztes Turnier. Aber unsere Leistung hat nicht gepasst. Da hat man gemerkt, dass wir über Weihnachten nichts im spielerischen Bereich gemacht haben“, erzählt der Vaihinger Spielertrainer. „In der haben wir viel zu viele Fehler praktiziert – sowohl Kolja Meyer als auch Marc Krüger. Außerdem war die Abwehrleistung aller drei Angreifer nicht konkurrenzfähig. Und in der Defensive haben wir den ersten Ball zu unpräzise abgewehrt, so dass sich der Zuspieler immer die Hacken wund laufen musste, um den Ball zu erreichen.“

 

Wenigstens stimmte die Fitness. Dadurch, dass die Halle für die TVV-Faustballer geschlossen blieb, arbeiten sie viel im Kraft- und Ausdauerbereich. „Das hat uns noch einmal nach vorne gebracht“, sagt Lochmahr. Der Ball kam im Training erst wieder diese Woche zum Einsatz. Und da wurde im Hinblick auf die Halle in Rosenheim besonders an zwei Dingen gearbeitet. „Wir haben uns speziell die Angabe vorgenommen. Dadurch, dass in der Halle so viel Auslauf ist, sind lange Angaben in die Lücken enorm wichtig“, berichtet der Vaihinger Übungsleiter. „Und für die Abwehrspieler stand nach grundsätzlichen Dingen, um wieder das Ballgefühl zu bekommen, die Abwehr von Bällen auf die Diagonale auf dem Programm, weil man da in Rosenheim weit rauslaufen kann.“


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