Interview mit Jakob Kilpper


Hallo Jakob,

mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel hat der TVV einen Traumstart in die Saison erwischt. In der vergangenen Saison warst Du als Hauptangreifer im Schwabenligateam aktiv und auch in der aktuellen Saison spielst Du in der U18 im Angriff. Nachdem Du den Sprung in den Bundesligakader geschafft hast, agierst Du als Abwehrspieler. Wie schwierig war bzw. ist diese Umstellung und was bedeutet das für die U18-Saison?

 

Jakob:

Die Umstellung von Angriff auf Abwehr fiel mir persönlich nicht arg schwer, da ich früher im Jugendbereich und bis auf letzte Saison im Männerbereich ausschließlich  in der Abwehr gespielt habe. In der U18 werde ich, wenn alles nach Plan läuft, den Zweitangriff übernehmen, das lässt sich dann auch noch trainieren wenn die Männersaison vorbei ist.


In der Vergangenheit und auch im Spiel gegen Offenburg stand Max Winkler neben dir auf der Mittelmannposition. Gegen den MTV Rosenheim lief Marco Lochmahr im Zuspiel auf. Was sind aus deiner Sicht die größten Unterschiede zwischen den beiden Spielern und was ändert sich für dein eigenes Spiel?

 

Jakob:

Ich denke Marco besticht vor allem durch sein sehr gutes Zuspiel, das er von überall auf dem Feld nach vorne bringen kann, Max hingegen ist auf dem Weg nach vorne zur halblangen sehr gut unterwegs. Da Max die größte Zeit von Marco trainiert wurde denke ich, dass nur noch die Erfahrung und etwas Zeit fehlt bis Max auf einem ähnlichen Niveau wie Marco spielen kann. Da ich öfter in der Jugend mit Max zusammen gespielt habe, ist die Abstimmung mit ihm noch etwas einfacher als mit Marco, sonst ändert sich für mich nichts.


Am Freitag gastiert der TV Unterhaugstett unter dem Kaltenstein. Die Gäste mussten bisher zwei Niederlagen gegen den TV Käfertal (0:5) und den TV Stammheim (3:5) hinnehmen und sind damit deutlich schlechter gestartet als der TV Vaihingen. Was erhoffst Du von diesem Spiel und auf was muss der TVV besonders achten?

 

Jakob:

Von dem Spiel erhoffe ich mir natürlich wieder 2 Punkte und ich denke, dass man die Unterhaugstetter Angabe im Griff haben muss, um einen Lauf von Michael Ochner zu verhindern. Dann sollte ein Sieg drin sein.


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