VKZ: Verstärkung für die Vaihinger Faustballerinnen


Von Ralph Küppers, Vaihinger Kreiszeitung, Erstellt: 3. Juni 2016

Kim Reimers stößt zum Bundesliga-Team des TVV

 

Vaihingen. Der dritte Spieltag der 1. Bundesliga Süd führt die Faustballerinnen des TV Vaihingen nach Bayern. In Landshut spielen sie an diesem Sonntag ab 11 Uhr gegen die gastgebende TG sowie gegen den TV Bretten. „Ich habe am Mittwoch dort angerufen – der Platz ist bespielbar“, sagt TVV-Trainerin Marie-Therese Rothmaier. „Wenn dort auch Hochwasser gewesen wäre, hätten wir mit Landshut das Heimrecht tauschen können.“

 

Rechtzeitig vor diesem Spieltag vermeldet der TV Vaihingen Zuwachs aus dem Norden der Republik. Kim Reimers vom TSV Schülp (Schleswig-Holstein) absolviert derzeit ein Praxissemester in der Region. „Ich kenne sie noch aus der Zeit, als ich selbst im Norden gespielt habe“, sagt Rothmaier. „Als sie bei mir angerufen hat, ob sie bei uns mittrainieren könnte, habe ich gesagt: ,Bring doch gleich deinen Pass mit.‘ Das hat sie jetzt getan.“ Die 24-Jährige gilt als Allrounderin und bringt Erfahrung aus der Nordstaffel der 1. Bundesliga mit. Rothmaier sagt aus ihrer Sicht als Übungsleiterin: „Das ist sehr gut, denn das erhöht bei uns den Konkurrenzkampf.“ Doch nicht nur das Wettrennen um die Startplätze ist damit eröffnet. Reimers bringt dem Vaihinger Team auch mehr Flexibilität, falls Zuspielerin Natalie Lochmahr oder eine der beiden Angreiferinnen, Eva Grözinger und Rothmaier, einmal einen schlechten Tag erwischt haben sollten. „Außerdem ist es gut, dass wir durchwechseln können, wenn wir in zwei Wochen einen Doppelspieltag haben“, ergänzt die Trainerin. Vorläufig soll Reimers ein halbes Jahr beim TV Vaihingen mitspielen. „Falls sie auch noch ihren Bachelor hier machen kann, wäre sie vielleicht noch ein halbes Jahr länger da“, sagt Rothmaier.

 

Zu den beiden gegnerischen Mannschaften, auf die der TVV am Sonntag trifft, sagt die Trainerin: „Wir wollen beide Spiele gewinnen. Aber Landshut kann am einen Tag überragend spielen und sich an einem anderen Tag auch selbst schlagen. Und gegen Bretten haben wir das letzte Spiel der vorigen Feldsaison verloren.“ Die unerwartete 0:3-Niederlage hat sich bei Rothmaier eingebrannt. „Es gibt keine schlechten Mannschaften in der Liga“, sagt sie. „Wir haben vor Bretten jetzt keine Angst, aber sind vorsichtig.“ Zumal die Brettener Mannschaft wieder stärker einzuschätzen sei als zuletzt. Laura Kühner spielt mittlerweile beim TVV, ihre Schwester Sarah Kühner weiterhin beim TV Bretten. „Sie macht mir das Leben zur Hölle“, berichtet Rothmaier über die Qualitäten der Zuspielerin. „Außerdem ist Schlagfrau Birte Baxmann wieder fit.“


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