1. BL am 11.05. 18.00 gegen TV SW-Oberndorf1. BL am 25.05. 18.00 gegen TV 1865 Waibstadt1. BL am 08.06. 18.00 gegen TSV Pfungstadt1. BL am 14.06. 18.30 gegen TV 1880 Käfertal

Achtbar aus der Affäre gezogen

Die Faustballer des TV Vaihingen absolvieren in der 1. Bundesliga Süd einen Doppelspieltag. Trotz einer guten Leistung verliert das Team gegen den TSV Pfungstadt, gewinnt danach aber deutlich beim TV Segnitz.

Zwei Partien haben die Faustballer des TV Vaihingen in der 1. Bundesliga Süd am Wochenende absolviert. Gegen den TSV Pfungstadt setzte es eine 2:5 (8:11, 11:8, 11:9, 6:11, 7:11, 7:11 und 10:12)-Niederlage. Am Sonntag dominierte die Mannschaft von Markus Knodel dafür den TV Segnitz und setzte sich auch in der Höhe verdient mit 5:0 (11:9, 11:2, 11:7, 11:5 und 11:7) durch.

Den Auftakt in einen intensiven Doppelspieltag machte die Begegnung gegen den TSV Pfungstadt, die in Zell am Aichelberg ausgetragen wurde und als Showmatch bei einem Sportfest fungierte. Obwohl die Vaihinger als klarer Außenseiter in den Vergleich mit dem Tabellenführer gingen, erwischten sie eine hervorragende Anfangsphase. „Es waren schwierige Bedingungen mit leichtem Regen und feuchtem Rasen, aber wir sind gut gestartet“, berichtet Johannes Jungclaussen. Der Hauptangreifer des TVV setzte mit seiner Mannschaft die vorgegebene Taktik bravourös um. Die Angriffe wurden ordentlich aufgebaut und dann meist auf den Pfungstädter Patrick Thomas gespielt. Der Nationalspieler gilt zwar als weltbester Angreifer, offenbart aber immer wieder Schwächen im Abwehrverhalten – genau diese nutzte Vaihingen zunächst aus. Der erste Satz ging zwar mit 8:11 noch verloren, doch die Sätze zwei und drei entschied das Team von der Enz für sich und ging mit einer knappen Führung in die Pause. „Pfungstadt hat uns auch ein bisschen machen lassen“, erklärt Jungclaussen.

Den Schwung konnten die Vaihinger allerdings nicht mitnehmen. „Wir sind nach der Satzpause ein bisschen eingebrochen. Pfungstadt hat keine Fehler mehr gemacht und am Ende hat auch ein bisschen das Spielglück gefehlt“, analysiert Jungclaussen. Auch wenn sich der Deutsche Serienmeister nun wesentlich stärker präsentierte, hielten die Vaihinger gut mit. Es schlichen sich aber einige Ungenauigkeiten ein. „Im letzten Satz sind dann drei Bälle ganz dumm versprungen und am Ende ergaben sich einige Situationen wie im Spiel gegen Calw“, sagt der Jungclaussen, der mit seinem Team den letzten Durchgang mit 10:12 verlor. Trotzdem zeigte sich der Angreifer mit der Leistung des TVV zufrieden. Es blieb die Erkenntnis, dass sich das Team von der Enz mehr als achtbar aus der Affäre gezogen hatte. „Insgesamt war es ein gutes Spiel. Wir haben auch aus Zell viel Lob bekommen“, berichtet Jungclaussen.

Mit dem TV Segnitz machten die Vaihinger im Sonntag dann kurzen Prozess. „Wenn man am Tag davor schon gespielt hat, merkt man, dass die Muskeln und Knochen ein bisschen müder sind. Aber wir haben uns gut rausgekämpft, auch wenn der erste Satz etwas holprig verlief“, resümiert Jungclaussen. Der erste Satz gestaltete sich daher recht knapp, ging aber mit 11:9 trotzdem an die Gäste. Ab dem zweiten Satz dominierten die Vaihinger jedoch nach Belieben und markierten Punkt um Punkt. Mit einer klaren 3:0-Führung ging es in die Satzpause. „Wir haben dann durchgewechselt, hatten aber immer alles im Griff“, erzählt Jungclaussen.

Zwei weitere einseitige Sätze bescherten dem TV Vaihingen einen ungefährdeten 5:0-Erfolg beim Aufsteiger. Die Mannschaft von der Enz verteidigte damit den dritten Tabellenplatz.

Bericht und Foto: VKZ