[VKZ] „Wir haben ein solides Spiel ohne Fehler abgeliefert“

TVV-Faustballer haben Partie beim TV Waldrennach praktisch ständig im Griff und gewinnen souverän mit 5:1.

Faustball. Die Faustballer des TV Vaihingen haben am zweiten Spieltag der Feldsaison die ersten beiden Punkte für den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga Süd eingefahren. Beim TV Waldrennach hat die Mannschaft von Trainer Markus Knodel mit 5:1 (11:7, 11:4, 11:5, 7:11, 11:4 und 11:8) gewonnen. „Wir haben heute ein solides Spiel ohne große Fehler abgeliefert. Wir hatten die Partie die ganze Zeit im Griff“, analysiert der TVV-Übungsleiter. Vor allem die Abwehr überzeugte ein Mal mehr. „Die Waldrennacher sind bei uns kaum durchgekommen“, erklärt Markus Knodel. „Wir sind immer souverän gestanden – bis auf wenige Schwächephasen. Aber man kann in der Bundesliga halt auch nicht jeden Ball abwehren.“ Und auch die Offensive hat kaum Schwächen gezeigt. „Wir haben gut die Lücken sowie die Winkel gefunden und haben variabel agiert“, berichtet der Vaihinger Übungsleiter. Da spielte es kaum eine Rolle, dass sich TVV-Hauptangreifer Johannes Jungclaussen auch wieder den einen oder anderen Angabenfehler geleistet hat.

Die größte Herausforderung in Waldrennach stellte tatsächlich der Platz dar – wie vorher von Markus Knodel befürchtet. „Der Platz war eine mittelprächtige Katastrophe. Es sind absonderliche Dinge passiert“, berichtet der TVV-Trainer. „Der Ball ist links und rechts weggesprungen oder einfach gerade über einen drüber.“ Doch im Großen und Ganzen kamen die Vaihinger mit den Verhältnissen recht gut zurecht. „Wir sind in jedem Satz eigentlich immer vorne gelegen“, erklärt Markus Knodel. „Selbst in dem, den wir verloren haben.“

 

Und dieses 7:11 im vierten Durchgang ärgert Markus Knodel. „Wir hatten auch in diesem Abschnitt mit 4:1 oder 5:1 geführt, lagen allerdings plötzlich mit 5:8 hinten“, erzählt der Vaihinger Trainer. „Die Waldrennacher hatten vor allem aber in diesem Durchgang auch ein paar gute Schläge ausgepackt und sich den Satzgewinn redlich verdient, auch wenn das nicht hätte sein müssen. Die Gastgeber sind eine kampfstarke Mannschaft, die keinen Ball verloren geben und auch gegen uns ein paar richtig schwere Bälle rausgeholt hat.“ Und der Satzverlust hat auch etwas Positives für den TVV-Übungsleiter. Markus Knodel: „Es hat uns gezeigt, dass man sofort bestraft wird – von jeder Mannschaft -, wenn man nicht zu jeder Zeit 100 Prozent gibt.“

Dass Markus Knodel im dritten Durchgang seine Formation umstellen musste, war nicht ausschlaggebend für den Satzverlust. „Jacob Jungclaussen hatte signalisiert, dass ihm speiübel sei. Für ihn brachte ich dann Andreas knodel – und Jakob Kilpper ging von der Vorne-Rechts-Position in die Abwehr“, berichtet der TVV-Übungsleiter. „Nachdem Andy dann schon einen Einsatz verbraucht hat, habe ich ihn zu Ende spielen lassen. Und das hatte er sich auch verdient. Es lief auch mit ihm gut.“ nac

 


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