[VKZ] Letzter Härtetest vor dem Saisonauftakt

Für TVV-Faustballer ist jedes Spiel beim eigenen Vorbereitungsturnier, dem Frühlingsturnier, eine Trainingseinheit. Denn für Vaihingens Trainer Knodel ist es wichtig, dass seine Spieler viel Wettkampfpraxis bei der Umstellung von der Halle auf das Feld bekommen.

 

Faustball. Für die Bundesligafaustballer des TV Vaihingen steht an diesem Wochenende der letzte Härtetest und die Generalprobe für die Feldsaison 2022 an, die am nächsten Wochenende beginnt. Unterm Kaltenstein findet das Vaihinger Frühlingsturnier statt. Von Samstag, 12 Uhr, bis Sonntag, gegen etwa 14.30 Uhr, kämpfen zwölf Mannschaften aus Deutschlands erster und zweiter Liga sowie aus der Schweiz um den Sieg bei der Traditionsveranstaltung an der Enz. Dazu testen die Vaihinger am Freitag (18.30 Uhr) auf vier Gewinnsätze gegen den Nord-Erstligisten TV Brettorf. „Für mich sind das alles Trainingseinheiten unter Wettkampfbedingungen. Und es ist gut, dass wir viel ins Spielen kommen. Denn beim Wechsel von der Halle ins Feld muss man sich wieder auf ein ganz anderes Spiel einstellen. Der Ball springt anders. Und auch die Feldabdeckung ist anders“, berichtet TVV-Trainer Markus Knodel und fordert von seinen Spieler: „Wichtig ist, dass wir geschlossen auftreten, dass wir keinen Ball verloren geben, dass die Raumabdeckung passt und vor allem dass wir von Ball zu Ball denken.“

Der Übungsleiter kann sein Team allerdings nur am Sonntag direkt betreuen. Am ersten Turniertag weil als Prsidiumsmitglied der Deutschen Faustball-Liga (DFBL), zuständig für die Jugend, auf der DFBL-Sitzung. „Da ist großes Stühlerücken. Einige Präsidiumsmitglieder stellen sich nicht mehr zur Wahl oder sind bereits zurückgetreten“, berichtet Markus Knodel. Einen großen Nachteil für die Vaihinger sieht er allerdings nicht, wenn er an einem Tag fehlt. „Die Jungs sind alles keine kleinen Kinder mehr. Alle sind in der Zwischenzeit gestandene Bundesliga- und teilweise sogar Nationalspieler“, erklärt der TVV-Trainer. „Und es ist ja auch nicht so, dass ich die Jungs nicht kenne – und damit ihre Stärken und Schwächen.“

Neben Markus Knodel stehen dem TV Vaihingen am Wochenende auch Jacob Jungclaussen, Michael Knodel, Jakob Mahn, Tobias Maurer und Maximilian Zöhrer zur Verfügung. Alle fünf sind zum Lehrgang der deutschen U-21-Nationalmannschaft eingeladen.

Viel schwerer als die Ausfälle des Trainers und der U-21-Nationalspieler fällt aber wahrscheinlich ins Gewicht, dass der Hauptangreifer der Vaihinger, Johannes Jungclaussen, immer noch an seinen Schulterproblemen laboriert, die ihm seit den Pfister-Open beim TV Stammheim am vergangenen Wochenende zu schaffen machen. „Er hat erst am Freitag einen Termin beim Orthopäden“, erzählt Markus Knodel. Für das Turnier wird da aber wohl nicht so große Auswirkungen haben. „Wenn Johannes nicht schlagen kann, wird er bestimmt dennoch defensiv vorne rechts spielen. Dann wird Jakob Kilpper schlagen. Das hat er ohne Training auch schon in Stammheim gut gemacht“, erklärt Markus Knodel. Würde Johannes Jungclaussen aber auch beim Bundesliga-Auftakt ausfallen, wäre das einer Katastrophe gleichzusetzen. „Wenn man in einem normalen Match mindestens fünf Sätze spielen muss, muss man etwas mehr machen als das, was Jakob Kilpper machen kann“, sagt Markus Knodel.

Beim Frühlingsturnier treffen die Vaihinger in der Vorrunde auf den TSV Jonas (12.30), den STV Oberentfelden (13.30 Uhr), den TV Stammheim (15 Uhr), den TV Unterhaugstett (16 Uhr) und den TV Brettorf(17 Uhr). „Es ist schön, mal gegen Teams spielen zu können, auf die man sonst nicht trifft“, sagt Marku Knodel. In der anderen Gruppe kämpfen FB Neuendorf, der TSV Calw, FB Wigoltingen, der TV Waldrennach, der TV Käfertal und der TSV Pfungstadt um die drei Tickets für die Hauptrunde. „Es ist ein ausgeglichenes Teilnehmerfeld. Ich gehe davon aus, dass wir weiterkommen und eine gute Rolle spielen“, erklärt der TVV-Übungsleiter.


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