[VKZ] Nur Stammbach bereitet TVV Probleme

Auf en TVS treffen die Vaihingerinnen in der Vorrunde und im Finale der süddeutschen U-18-Meisterschaft – jeweils mit besserem Ende.

 

Faustball. Dass die Schwierigkeiten bei der württembergischen Meisterschaft, als der TVV hinter dem TV Unterhaugstett Zweiter geworden ist, nur ein Ausrutscher gewesen sind, haben die U-18-Faustballerinnen des TV Vaihingen bei den süddeutschen Titelkämpfen gezeigt. In Dresden sicherte sich die Mannschaft von Trainerin Christina Koch relativ souverän den ersten Platz und damit das Ticket für die DM Ende März in Hamm. Lediglich im Finale gegen den TV Stammbach gaben die Vaihingerinnen überhaupt einen Satz ab.

 

Der Start in das eintägige Turnier war für die Vaihingerinnen aber holprig. „In der ersten Partie der Vorrunde gegen die Stammbacherinnen haben wir uns am Anfang aus dem Konzept bringen lassen. Wir haben spekuliert und sind zu früh nach Bällen gelaufen, die gar nicht geschlagen wurden“, berichtet Koch. Am Ende hatten die Vaihingerinnen aber die besseren Nerven und sicherten sich den Durchgang mit 15:14. „Wir haben weiter gemacht mit unserem druckvollen Aufbauspiel“, erklärt die TVV-Trainerin. „Das war auch wichtig. TVS-Angreiferin Annalena Schmid hat auch einen harten Schlag.“ In der Satzpause sprach Koch die Fehler an. „Danach haben wir keine leichten Bälle kassiert, weil wir zu früh gelaufen sind“, sagt sie. Durchgang zwei ging mit 11:8 an die Vaihingerinnen.

 

Das zweite Vorrundenspiel gegen den SV Energie Görlitz war dann gar kein Problem – 11:9 und 11:4. „Die Sächsinnen haben eine junge, unerfahrene Truppe. Sie haben oft noch Bogenbälle gespielt und nicht richtig geschlagen“, berichtet Koch.

 

Trotz einer Pause von rund vier Stunden bis zum Halbfinale gegen den ESV Dresden machten die Vaihingerinnen mit den Sächsinnen kurzen Prozess – 11:6 und 11:9. „Das Spiel war schnell vorbei. Die Dresdnerinnen haben im Lauf des Turniers ständig abgebaut“, berichtet Koch.

 

Im Finale standen sich erneut der TVV und Stammbach gegenüber. Wieder mit dem besseren Ende für die Vaihingerinnen – 11:4, 7:11 und 11:8. „Die Stammbacherinnen spielten im U und nicht im leichten W wie sonst. Wenn man das aber nicht gewohnt ist, zeigen sich viele Unsicherheiten“, berichtet Koch. „Deshalb war der erste Satz ein Durchmarsch von uns.“ Im zweiten Durchgang hatten sich die Bayerinnen besser an die neue Aufstellung gewohnt. „Dazu haben wir sie unterstützt. Wir haben alleine vier Angabenfehler geschlagen“, erklärt die TVV-Trainerin. Die Fehler minimierten die Vaihingerinnen in Abschnitt drei aber wieder. Dadurch bekamen sie den Ball oft auf die Leine gestellt, den in der Regel Ricarda Stübbe mit schlafwandlerischer Sicherheit verwandelte. nac


Kommentar verfassen