[VKZ] Verletzungen bei wichtigen Spielern

TVV-Faustballern müssen zum TV Schweinfurt-Oberndorf, bei dem eventuell Allrounder Sagstetter und Angreifer Bauer ausfallen.

Von Michael Nachreiner Erstellt: 10. Dezember 2021
 
 

Faustball. Zuletzt in der Saison 2011/2012 haben zwölf Punkte auf der Habenseite dem FFW Offenburg nicht zum Klassenerhalt in der 1. Bundesliga Süd gereicht. Aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses musste er sich hinter dem punktgleichen TV Öschelbronn auf dem ersten Abstiegsplatz einreihen. Drei Jahre davor, in der Spielzeit 2008/2009, ereilte den TV Waibstadt das gleiche Schicksal. Ebenfalls mit zwölf Zählern auf dem Konto mussten die Kraichgauer den Gang in die zweite Liga antreten – aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses im Vergleich mit dem punktgleichen MTV Rosenheim. Ansonsten haben in den vergangenen Jahren zwölf Zähler zum Klassenerhalt gereicht. Diese Punktzahl können auch die Faustballer des TV Vaihingen mit einem Sieg an diesem Samstag (14 Uhr) beim TV Schweinfurt-Oberndorf erreichen.

 

Bei TVV-Trainer Markus Knodel ist diese magische Grenze allerdings kein Thema. „Ich glaube, wir haben schon jetzt mit zehn Zählern den Klassenerhalt sicher“, erklärt er. „Aber wir wollen versuchen, weiter zu gewinnen. Es macht mehr Spaß, zu gewinnen als zu verlieren.“

 

Die Vorzeichen auf einen Erfolg der Vaihinger in Unterfranken stehen aber ganz gut. Bei der 1:5-Niederlage der Schweinfurt-Oberndorfer in Waibstadt am vergangenen Wochenende hat sich TVO-Nationalspieler und -Allrounder Fabian Sagstetter nach rund zehn gespielten Bällen im ersten Satz wohl einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen. „Fabian ist ein Topspieler. Wenn er fehlt, ist vielleicht schlimmer, als wenn Hauptangreifer Oliver Bauer ausfällt, der in Waibstadt auch nicht zur Verfügung stand. Wenn aber beide fehlen, haben die Oberndorfer Probleme“, berichtet Knodel. „Nach Fabians Verletzung nahm das Unheil in Waibstadt auch seinen Lauf.“

 

Zumindest Bauer sollte morgen aber wieder im TVO-Kader stehen. „Wir werden aber erst am Samstag sehen, wer wirklich aufläuft“, sagt Knodel. Zumindest hat der TVV-Übungsleiter keine Befürchtung, dass seine Spieler aufgrund der Gerüchte über die Verletzungen von zwei wichtigen Spielern der Gastgeber die Partie auf die leichte Schulter nehmen. „Ich glaube nicht, dass die Jungs dazu neigen. Ich weiß aber auch – und ich denke, auch sie wissen –, dass wir im Angriff manchmal fehlerbehaftet sind. Das hat uns schon manchmal in die Bredouille gebracht, auch wenn das bisher gut weggesteckt haben.“ Zum größten Problem könnte sich aber die fehlende Größe beim Block herauskristallisieren. „Wir stehen defensiv sehr gut – und zwar nicht nur die drei hinten, sondern alle fünf. Aber manche Sachen aus dem Spiel heraus kann man nicht verteidigen. Das sind zum Beispiel Preller. Um die zu unterbinden oder zumindest zu stören, fehlt uns etwas die Größe“, erklärt Knodel.

 
 
 

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