[VKZ] Faustballerinnen eilen von Sieg zu Sieg

TVV fährt beim Spieltag in Weisel die nächsten beiden 3:0-Erfolge gegen die Gastgeberinnen vom TVW sowie gegen den TV Hohenklingen ein. Damit festigen die Vaihingerinnen mit 12:0 Punkten und ohne Satzverlust die Spitzenposition in der 2. Bundesliga West.

Erstellt: 7. Dezember 2021
 
 
 

Faustball. Auch beim Spieltag der 2. Bundesliga West in Weisel, bei dem bereits die Rückspiele gegen den TV Weisel und den TV Hohenklingen für den TVV angestanden sind, haben sich die Faustballerinnen des TV Vaihingen erneut keine Blöße gegeben und sind wieder von Sieg zu Sieg geeilt. Gegen die Gastgeberinnen setzte sich die Mannschaft von Trainer Carsten Reitschuster mit 3:0 (11:4, 11:5 und 11:6) durch. Hohenklingen fertigten die Vaihingerinnen ebenfalls mit 3:0 (11:4, 11:6 und 11:1) ab. Die dritte Partie des Spieltags entschied der TV Weisel mit 3:0 (11:7, 11:5 und 11:4) gegen den TV Hohenklingen für sich.

 

Damit festigten die Enzstädterinnen ihre Spitzenposition in der 2. Bundesliga West mit 12:0 Zählern und 18:0 Sätzen vor dem TV Waibstadt, der ebenfalls noch ohne Punktverlust ist, aber drei Partien weniger absolviert hat, und dem TV Weisel mit 6:6 Zählern und 11:11 Durchgängen.

 

Vaihingerinnen sind besser auf Kurze und Halblange der Weiselerinnen eingestellt

 

Vor allem gegen die Weiselerinnen, gegen die die Enzstädterinnen erst das Hinspiel bestritten hatten, „haben wir besser gespielt als vor einer Woche“, sagt TVV-Betreuer Max Winkler, der den immer noch erkrankten Trainer Carsten Reitschuster beim Spieltag in Rheinland-Pfalz vertrat. Vor allem mit dem Zuspiel war Winkler zufrieden. „In der Halle in Weisel sprangen die Bälle nicht weit nach vorne – anders als in der Halle am Alten Postweg. Wir haben aber unser Zuspiel schnell angepasst“, berichtet der Betreuer. „Trotz der weiten Zuspiele habe wir die Bälle in der Regel gut vorne an der Leine gehabt, so dass wir auch Preller spielten, die im Frauenfaustball eher ungewöhnlich sind.“

 

Von Vorteil war auch, dass die Vaihingerinnen die Weiselerinnen im Hinspiel schon ein Mal abgeschossen hatten. „Dadurch, dass das Hinspiel erst vor eienr Woche war, wussten wir genau, was auf uns zukommt. So hatten wir zum Beispiel auch einen besseren Zugriff auf die Kurzen und Halblangen, die die Weiselerinnen häufig gespielt haben“, erklärt Winkler.

 

Direkt im Anschluss fertigten die Vaihingerinnen auch die Hohenklingenerinnen ab, deren Team sich allerdings im Umbruch befindet. „Beide Angreiferinnen und die Mittespielerin, die in der Aufstiegssaison das Gerüst der TVH-Mannschaft bildeten, sind in dieser Spielzeit nicht mehr mit dabei“, hatte schon Reitschuster vor dem Spieltag gesagt. Dementsprechend schwierig verlaufe die Runde für die Hohenklingenerinnen. Dennoch war Winkler nur „mit unserer Leistung im ersten und im dritten Satz zufrieden“, bemängelt der TVV-Betreuer. „Im zweiten Durchgang sind wir fahrig gewesen. Da haben wir die Konzentration beim ersten und zweiten Ball vermissen lassen. Ab und zu waren wir nicht schnell genug auf den Beinen – und das ist für mich eine Sache der Konzentration.“

 

Hohenklingen ist dem TVV zu keinem Zeitpunkt gefährlich geworden

 

Zu viel in diese Fehler hineininterpretieren möchte Winkler allerdings nicht. „Wir waren nie in Gefahr, den Satz zu verlieren. Von den Hohenklingerinnen kam relativ wenig. Deshalb muss man sich bei jedem Ballwechsel erinnern, konzentriert zu bleiben und ordenrlich zu laufen“, erklärt der Vaihinger Betreuer. „Es ist einfach ein komisches Gefühl, wenn man merkt, dass man einen Murks zusammenspielt.“

 

In der Satzpause zwischen dem zweiten und dem dritten Durchgang hat Winkler aber noch mal „die Punkte angesprochen, bei denen ich Defizite gesehen habe“, erzählt der Kleinglattbacher. „Dann haben sich die Mädels im dritten Abschnitt wieder am Riemen gerissen“ und den Satz souverän nach Hause gebracht. nac

 
 

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