[VKZ] Auf Wünsche der Spieler eingegangen

In Vorbereitung auf die U-18-DM haben sich Übungsleiter Knodel und Mahn bei Faustballern erkundigt, was sie trainieren wollen.

Von Michael Nachreiner Erstellt: 25. September 2021
 
 
 

Faustball. „Das Ziel ist das gleiche wie vor zwei Wochen bei der U-19-DM: Wir wollen eine Medaille heimbringen“, erklärt TVV-Trainer Michael Knodel vor den nationalen Titelkämpfen der U-18-Faustballer an diesem Wochenende in Wangersen. Und die Chancen des TV Vaihingen stehen nicht schlecht, nachdem er sich bei der U 19 nach einem nicht ganz optimalen zweiten Turniertag mit dem Holzplatz zufrieden geben musste. Denn der Titelträger der U 19, der TV Segnitz, stellt kein U-18-Team.

 

Bleiben als größte Konkurrenten der Silber- und der Bronzemedaillengewinner der deutschen U-19-Meisterschaft, der MTV Wangersen und der Ahlhorner SV. „Wangersen wird bei der U 18 wohl mit fast der gleichen Mannschaft antreten wie bei der U 19 vor zwei Wochen. Und damals haben sie uns im Halbfinale geschlagen“, berichtet Michael Knodel, der die Vaihinger zusammen mit Jakob Mahn betreut. „Und die Ahlhorner haben uns in der U 19 mit einer ähnlichen Aufstellung wie jetzt in der U 18 das Leben schwer gemacht. Zwar haben wir bei der U-19-DM in der Vorrunde gegen den ASV gewonnen, doch im kleinen Finale hatten die Niedersachsen die Nase vorn.“

 

Ein ganz heißes Eisen in der U 18 ist allerdings auch der TV Unterhaugstett. „Die Unterhaugstetter haben in dieser Altersklasse den großen Vorteil, dass Angreifer Finn Erlenmayer nicht wie bei der U 16 alles alleine machen muss. Denn muss er Angaben und Rückschläge übernehmen geht ihm am zweiten Tag die Kraft aus. Das hat man bei der deutschen U-16-Meisterschaft gesehen. In der U 18 hat er jedoch einen Angabenschläger an seiner Seite und kann sich auf die Rückschläge konzentrieren“, erklärt Michael Knodel.

 

Mit einem der Titelfavoriten bekommen es die Vaihinger bei der U-18-DM gleich in der Vorrunde am heutigen Samstag (ab 10.30 Uhr) zu tun, mit dem MTV Wangersen. „Platz eins in der Gruppe schreiben wir aber nicht von vornherein ab“, sagt Michael Knodel. „Denn tendenziell löse ich als Gruppenerster lieber direkt das Ticket für das Halbfinale als am Sonntag noch das Qualifikationsspiel um den Einzug in die Vorschlussrunde zu spielen. Denn gehen wir davon aus, dass sich die Favoriten Ahlhorn und Unterhaugstett in der anderen Gruppe durchsetzen, würden wir es dort mit dem TuS Empelde, der SG Waldkirchen oder dem TB Oppau zu tun bekommen. Und die ersten beiden werden sich mit Händen und Füßen wehren. Geschenkt bekommt man auf so einer Meisterschaft nichts.“

 

In der Vorbereitung auf die Titelkämpfe gingen Michael Knodel und Mahn vor allem auf die Wünsche der Spieler Andreas Knodel, Jochen Michaelis, Max Staudenecker, Jakob Walliser, Felix Schmidt und Lukas Bengsch ein. „Wir haben sie gefragt, was sie brauchen“, erklärt der TVV-Übungsleiter. „Außerdem haben wir geschaut, dass die Grundlagen funktionieren. Denn wenn man sauber aufbauen kann, ist das schon fast die halbe Miete bei einer deutschen Meisterschaft.“


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