[VKZ] Größter Gegner des TVV ist der TVV

Trainer Knodel befürchtet, dass sich Vaihinger selbst schlagen

Von Michael Nachreiner, Vaihinger, Kreiszeitung, Erstellt: 28. September 2019

 

Berlin/Vaihingen. Obwohl die U-16-Faustballer des TV Vaihingen als Württembergischer Meister zu den nationalen Titelkämpfen beim Berliner TS reisen, zählt sie Michael Knodel nicht zum engsten Favoritenkreis. „Es sind einige Mannschaften dabei, die mit älteren und damit erfahreneren Spielern antreten als wir“, ist sich der TVV-Trainer sicher. Und über allem thront seiner Meinung nach vor allem der Leichlinger TV. „Er hat mit Chris Dabringhaus, der im Frühsommer mit Deutschland U-18-Europameister geworden ist, den stärksten Angriff. Und in der Abwehr sind die Leichlinger auch nicht schlecht“, berichtet Michael Knodel. Dennoch haben sich die Vaihinger als Ziel gesetzt, eine Medaille zu holen.

 

Die größten Gegner sind für Bruno Rosenau, Jakob Walliser, Jochen Michaelis und Andreas Knodel – die einzigen U-16-Spieler im Aufgebot der Vaihinger – sowie Lukas Bengsch, Max Staudenecker und Felix Schmidt auf dem Weg auf das DM-Treppchen sie selbst. „Am meisten gefährlich werden wir uns oft selbst, wenn wir nicht die Leistung abrufen und zeigen, was wir spielen können“, berichtet Michael Knodel. „Wir hatten in der Vorrunde in Schwaben einige Spiele gegen schlechtere Teams, in denen es eng wurde.“

 

Die Gruppenphase sollte dennoch kein Problem werden. „Ich denke, es ist möglich, Erster zu werden“, erklärt der TVV-Übungsleiter. „Wir haben eine vermeintlich vergleichsweise schwache Gruppe erwischt.“ Der stärkste Gegner dürfte noch der SV Wacker Burghausen sein. Michael Knodel: „Wir haben in der U 16 zwar noch nie gegen die Burghausener gespielt, aber mit unserer U-14-Mannschaft. Bei den anderen Teams wissen wir überhaupt nicht, wie sie besetzt sind.“ Die Vaihinger starten heute mit dem Duell gegen den TSV Burgdorf in die Titelkämpfe von Berlin. Es folgen in der Gruppe noch die Partien gegen den VfK Berlin, die SG Waldkirchen, den TuS Oberbruch und zum Abschluss gegen den SVW Burghausen. Drei dieser fünf Mannschaften müssen die Vaihinger mindestens hinter sich lassen, um am zweiten Turniertag noch um die Medaillen zu kämpfen. Als Gruppenerster sind sie direkt für das Viertelfinale qualifiziert.

 

Als Vorbereitung auf die DM haben die Vaihinger vor allem daran gearbeitet, dass der Angriff fehlerfrei bleibt. Und mit der Abwehr wurden hauptsächlich die einfachen Bälle geübt. „Die müssen wir sicher haben, damit wir sauber aufbauen können“, erklärt Michael Knodel.


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