VKZ: Vaihingen hat noch ein Ziel: eine positive Bilanz

 

Mit zwei Siegen in Stammheim und gegen Käfertal hätte TVV 16:12 Punkte

Von Michael Nachreiner, Vaihinger Kreiszeitung, Erstellt: 2. Februar 2018

Vaihingen. Die Faustballer des TV Vaihingen können durchatmen. Nach den beiden Siegen gegen den TSV Calw und zuletzt gegen den TSV Pfungstadt sowie der Niederlage des TV Hohenklingen in Calw ist der Klassenerhalt in der 1. Bundesliga Süd perfekt. „Da kann nichts mehr anbrennen“, erklärt TVV-Spielertrainer Marco Lochmahr. „Wir können in den letzten beiden Saisonspielen an diesem Wochenende befreit aufspielen. Dennoch wollen wir noch einmal zwei Siege holen. Denn zumindest mein persönliches Ziel war, die Runde mit einer positiven Bilanz abzuschließen, also mehr Siege als Niederlagen zu holen. Und das geht nur mit zwei Siegen zum Abschluss.“ Die Vaihinger müssen am heutigen Freitag (20 Uhr) zum Schlusslicht TV Stammheim und empfangen am morgigen Samstag (17 Uhr) den TV Käfertal.

 

Und gerade vor der Mannschaft aus dem Mannheimer Stadtteil, die aktuell Drittletzter ist, warnt der TVV-Übungsleiter. „Das Team gehört nach meiner Einschätzung eher in die obere Tabellenregion, was die Käfertaler mit dem Sieg gegen den bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter TV Schweinfurt-Oberndorf zuletzt auch unter Beweis gestellt hat“, erklärt Lochmahr. Dass es bei den Kurpfälzern so schlecht lief, lag vor allem am Ausfall von Hauptangreifer Nick Trinemeier (Sprunggelenksverletzung). Der ist aber wieder zu 100 Prozent fit. „Vor allem im Schlag haben die Käfertaler einen guten Mix. Nick ist jemand, der präzise auf die Lücken geht, und Marcel Stoklasa ist jemand, der hart schlägt und bei dem man schwer erkennt, wo der Schlag hingeht.“

 

Davor gibt es noch den Südgipfel in Stammheim. Das Prestigeduell der geografischen Nachbarn hat zum jetzigen Zeitpunkt noch eine besondere Note. Die Stammheimer haben, nachdem Hauptangreifer Ueli Reißner nach einer Schulter-OP in dieser Hallenrunde noch gar kein Spiel absolviert hat, bisher alles verloren. „Wir wollen jetzt nicht das Team sein, gegen das der TVS seinen ersten Sieg holt, auch wenn es keine Auswirkungen mehr auf die Tabelle hat. Die Stammheimer sind bereits abgestiegen“, sagt Lochmahr. Doch gerade dieser Fakt, dass das Schicksal der Stuttgarter schon besiegelt ist, könnte sie unberechenbar machen. „Sie haben wirklich überhaupt keinen Druck mehr“, erklärt Lochmahr. Und dass das beflügelt, musste zuletzt der FBC Offenburg erfahren, der Stammheim mit 5:4 niederkämpfen musste. Dabei überzeugte vor allem Reißners Vertretung Maximilian Gayer. „Er hat sich gut in die Rolle des Hauptangreifers eingefunden“, zollt ihm Lochmahr Respekt.


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