VKZ: Vaihinger Prioritäten: erstens gewinnen und zweitens hoch

Von Ralph Küppers, Vaihinger Kreiszeitung, Erstellt: 19. Mai 2017

Faustballer wollen gegen den Aufsteiger TV Waibstadt Punkte für den Klassenerhalt sammeln

 

Vor allem das Heimspiel gegen den TV Waibstadt am Samstag um 16 Uhr ist für die Faustballer des TV Vaihingen wichtig. „Unsere Prioritäten: erstens überhaupt gewinnen und zweitens möglichst hoch“, sagt Spielertrainer Marco Lochmahr. Am Sonntag muss der TVV auswärts gegen Offenburg ran.

 

Vaihingen. „Der FBC Offenburg ist eine 50:50-Mannschaft“, sagt Lochmahr. „Es gibt Tage, da läuft bei denen alles, und dann sind die Offenburger für uns nicht zu schlagen.“ Aber dann gibt es auch die anderen Spiele. „Wenn bei denen nicht viel zusammenläuft, dann müssen wir unsere Chance nutzen“, fordert der TVV-Trainer. „Aber auswärts in Offenburg und mit den Voraussetzungen, die wir gerade haben, sind sie leicht in der Favoritenrolle. Außerdem hat sich die Mannschaft nochmal verstärkt und jetzt eine ganz solide Truppe zusammen.“ Dieses Spiel ist am Sonntag um 14 Uhr.

 

Bereits morgen Nachmittag auf dem Sportplatz am Alten Postweg geht es für die Vaihinger Faustballer dagegen um die Wurst. „Das Spiel müssen wir gewinnen, um uns frühzeitig aus dem Kampf um den Klassenerhalt rauszuhalten“, sagt Lochmahr. „Ein Sieg ist Pflicht. Waibstadt hat noch nicht viele Sätze gewonnen, da wollen wir ein hohes Ergebnis holen.“ Denn in der Endabrechnung kann für die Vaihinger jeder Satz wichtig sein, um weiterhin erstklassig zu bleiben. „Die Waibstadter haben aber in ihren bisherigen Spielen immer wieder einen knappen Satz dabei gehabt“, warnt Lochmahr. „Da müssen wir aufpassen. Grundsätzlich sind die Chancen für uns aber sehr gut.“

 

Als Vorteile der Vaihinger Mannschaft sieht er den Mix aus erfahrenen Spielern, die schon oft in Drucksituationen waren, mit einigen jüngeren Spielern. „Am Anfang haben wir unterschiedliche Möglichkeiten, wie wir uns aufstellen“, erklärt Lochmahr. „Nur wenn wir in einem Spiel unter Druck geraten sind, ist es schwieriger, einen jungen Spieler einzuwechseln als einen der erfahrenen.“ Den TV Waibstadt bezeichnet er als „Mannschaft, die in der Defensive relativ gut steht.“ Grund dafür sei nicht zuletzt die Körpergröße der Spieler. Lochmahr: „Sie haben im Angriff nicht die Zwei-Meter-Spieler, sondern eher welche mit 1,80 Metern. Die sind kurz und wendig, und damit bekommen sie oft auch die halblangen Bälle.“ Darauf müsse der Gastgeber achten. Dafür sei nicht ganz so viel Durchschlagskraft zu erwarten, was die Angriffe angeht. Doch auf der Hut sein müsse das Vaihinger Team permanent. „Die Mannschaft kann immer gefährlich werden“, sagt der TVV-Trainer über den ersten Gegner des Wochenendes.

 

Einen weiteren Vorteil sieht Lochmahr für die Gastgeber, falls es am Samstag zu Regenschauern kommen sollte. „Egal ob es Regen oder Wind gibt, das dürfte auf unser Spiel nicht so einen großen Einfluss haben wie auf Waibstadt“, schätzt Lochmahr. „Da hilft uns unsere Erfahrung.“


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