VKZ: Entscheidender Doppelspieltag?


Von Michael Nachreiner, Vaihinger  Kreiszeitung, Erstellt: 2. Dezember 2016

 

TVV-Faustballer müssen zum TV Schweinfurt-Oberndorf und empfangen am Tag darauf den TV Käfertal

 

Mit einem Auswärtsspiel beim TV Schweinfurt-Oberndorf und einer Heimpartie gegen den TV Käfertal können sich die Faustballer des TV Vaihingen in der 1. Bundesliga Süd „tendenziell auf das Käfertal-Spiel konzentrieren“, sagt Marco Lochmahr. „Wir wissen aber auch, dass wir in Schweinfurt eine Chance haben.“

 

Vaihingen. Die Halle in Schweinfurt liegt den Vaihingern nicht wirklich. „Da ist ein Schwingboden drin, der stark dämpft. Dadurch springen die Bälle nicht so hoch ab. Und die Decke ist sehr niedrig. Dadurch können wir unser Leinenspiel nicht aufziehen, weil wir hohe Zuspiele benötigen“, berichtet TVV-Spielertrainer Marco Lochmahr. Dennoch wollen die Vaihinger das Auswärtsspiel in Franken an diesem Samstag (16 Uhr) nicht von vornherein abschreiben. „Die Schweinfurter haben zuletzt beim MTV Rosenheim verloren“, erklärt Lochmahr. „Man könnte vermuten, dass sie gerade eine Schwächephase haben.“ Auf der anderen Seite käme die Halle in Rosenheim dem Spiel der Oberbayern sehr entgegen. Lochmahr: „Da man dort viel Platz ums Spielfeld hat, können Abwehrspieler Bälle erlaufen. Und Angreifer Steve Schmutzler hat es einfacher, mit seinen schnellkräftigen Schlägen zu punkten.“

 

Die Konzentration der Vaihinger liegt also etwas mehr auf dem Heimspiel gegen den TV Käfertal am Sonntag (15 Uhr), der mit 6:2 Punkten vor dem TVV auf Platz zwei im Süden liegt. Käfertal hat aber vor allem gegen Stammheim und Unterhaugstett gewonnen. „Wenn man gegen hintere Teams spielt, dann steht man schnell in der Tabelle gut da“, berichtet Lochmahr. „Aber man muss zum Beispiel gegen Unterhaugstett erst einmal gewinnen. Das haben die Käfertaler souveräner gemacht als wir.“

 

Der Doppelspieltag könnte auf jeden Fall einen Fingerzeig geben, wohin die Reise für die Vaihinger gehen wird. „Mit zwei Siegen setzen wir uns oben fest. Mit zwei Niederlagen rutschen wir wieder hinten rein. Und mit 2:2 Punkten bleibt es eine undurchsichtige Situation“, analysiert Lochmahr.


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