VKZ: Ein Vaihinger fährt zur U-18-WM


Von: Ralph Küppers, Vaihinger Kreiszeitung, 1. Juni 2016

Faustballer Johannes Jungclaussen für die internationalen Titelkämpfe im Juli in Nürnberg nominiert

Hamm/Vaihingen. Wenn vom 20. bis zum 24. Juli in Nürnberg die Weltmeisterschaft der U-18-Faustballer stattfindet, wird auch ein Akteur des TV Vaihingen im Nationaltrikot mitspielen. Johannes Jungclaussen wurde von U-18-Bundestrainer Roland Schubert für den aus zehn Mann bestehenden Kader nominiert. An Johannes Jungclaussen hat ihm besonders überzeugt, dass der Vaihinger sehr flexibel ist und auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden kann. „Er hat außerdem bereits Erfahrungen im Männerbereich auf höchstem Niveau gesammelt“, sagt Schubert und verweist auf die Teilnahme des TVV an der deutschen Hallenmeisterschaft der Männer im März, bei der Johannes Jungclaussen zum Aufgebot der Vaihinger gehörte. „Er erscheint uns als Garant für die Umsetzung unseres Konzepts auf dem Feld.“ Dazu erklärt Bundestrainer Schubert: „Erfolgreich kann nur noch die Mannschaft agieren, die den Angriff mit einem direkten Zuspiel vorbereitet, das den Angreifer in die Möglichkeit versetzt, seinen Angriff möglichst über die Vordermannschaft oder diagonal abzuschließen.“

 

Jungclaussen überzeugt durch seine Vielseitigkeit

 

Am Wochenende war zur Vorbereitung der Weltmeisterschaft ein Kaderlehrgang in Hamm. Dort haben sich die besten deutschen Faustballer der Altersklassen U 18 und U 21 getroffen. Nach einem ersten Lehrgang im Herbst standen jetzt die technische und taktische Schulung im Vordergrund. Bis zu den internationalen Titelkämpfen in knapp zwei Monaten hat Schubert seinen U-18-Nationalspielern individuelle Trainingsempfehlungen mit auf den Weg gegeben, die sie in ihren heimischen Vereinen umsetzen sollen. „Treffpunkt des gesamten Teams ist dann wieder am 19. Juli in Eibach“, sagt Schubert.

 

Bei dem Lehrgang in Hamm waren neben Johannes Jungclaussen mit Jakob Kilpper und Max Winkler zwei weitere Vaihinger dabei. Doch zum Abschluss des Trainingswochenendes musste sich der Bundestrainer für zehn der 19 Kandidaten entscheiden. Schubert, der gemeinsam mit dem Vaihinger Angreifer und Jugendtrainer Kolja Meyer für das Team verantwortlich ist, sagt dazu: „Bei den nicht nominierten Spielern handelt es sich um Abwehrspezialisten, von denen beim Lehrgang eine große Anzahl Spieler auf einem ähnlichen Niveau vorhanden waren. Hier entscheidet nicht nur die Tagesform auf der angestammten Spielposition, es gehört auch etwas Glück dazu.“


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