Ein Sieg muss her um im Titelrennen zu bleiben

Artikel aus der VKZ vom 5.2.2016

Bewährtes Muster verfängt beim TVO nicht

Vaihinger Faustballer mit großem Respekt vor dem Block – Bundesliga-Zweiter Schweinfurt-Oberndorf gastiert am Alten Postweg

Von Ralph Küppers Erstellt: 5. Februar 2016

Ein Team müsst ihr sein: Gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf müssen die Vaihinger als Einheit auftreten, nur so wird ein Sieg möglich sein.

Foto: Nachreiner

Vaihingen. Der TV Schweinfurt-Oberndorf gilt als zweitstärkste Mannschaft der 1. Faustball-Bundesliga Süd hinter dem unangefochtenen Spitzenreiter TSV Pfungstadt. „Wenn wir, was gar nicht das Saisonziel war, doch noch zur DM fahren wollen, müssen wir Schweinfurt und auch Offenburg schlagen“, sagt Lochmahr über die Aufgaben, die seinem Team in den letzten Spielen der Saison bevorstehen. „Darum ist das Spiel am Samstag um 19 Uhr unser erstes Endspiel.“

Die Vorzeichen für das Spiel des Vierten gegen den Zweiten sind aus Vaihinger Sicht allerdings nicht allzu gut. „Wir haben gegen Schweinfurt öfter verloren als gewonnen“, berichtet Lochmahr. „Vor allem in letzter Zeit gewinnen meistens die Schweinfurter, die inzwischen sehr viel Erfahrung bei deutschen Meisterschaften und auch beim Europacup gesammelt haben.“ Doch ganz ohne Chance sei man auch dieses Mal nicht, betont der Zuspieler. Auch wenn Daniel Wörsinger (Probleme am Sprunggelenk) das Training abbrechen musste und Johannes Jungclaussen (Knieprobleme) möglichst weiter geschont werden soll. Lochmahr: „Marc Krüger hat seinen Rücken wieder auskuriert und wir anderen sind auch fit.“

Sorgen bereitet dem Vaihinger Übungsleiter eher die Spielweise des TVO. „Oliver Bauer ist einer der besten Angreifer in Deutschland. Gerade in der Halle spielt er seine Größe voll aus“, berichtet Lochmahr. „Vor allem am Block ist er sehr stark und zerstört das Spiel, das wir aufziehen. Gegen ihn haben wir meist viel weniger Erfolg als in Spielen gegen andere Mannschaften.“ Außerdem sei Bauers früher nicht so starke Angabe qualitativ besser geworden. „Auch die spielt er jetzt sehr präzise und zuverlässig auf fast jede Position des Felds“, sagt Lochmahr. „Dazu kommt, dass Schweinfurt mit Fabian Sagstetter einen sehr guten Zweitangreifer hat, was es für uns schwierig macht. Auf seiner Position in der Mitte hat er in der Abwehr einen sehr großen Aktionsradius.“ Doch bei allem Respekt vor dem Gästeteam sieht der TVV-Trainer eine Chance. Schließlich hat neben Pfungstadt auch schon der Tabellendritte Offenburg sein Duell gegen Schweinfurt gewonnen.


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